Editorial

Liebe Crevelterinnen und Crevelter,

das neue Jahr ist schon wieder ein alter Hut, wenn Sie diese für uns erste Ausgabe des Jahres 2026 in den Händen halten. Deshalb wollen wir uns auch nicht lang mit verspäteten Neujahrswünschen oder bereits wieder über den Haufen geworfenen Vorsätzen beschäftigen, sondern gleich in medias res gehen. Denn natürlich ist es immer absolut sinnvoll, einen Blick über den Tellerrand zu werfen, dem Leben neue, positive Impulse zu geben und sich von schlechten Angewohnheiten zu verabschieden. Ein paar Inspirationen, wie das genau aussehen könnte, haben wir auf unseren Erkundungstouren durch Krefeld für Sie zusammengestellt.

So bietet etwa das Haus der Familie jedes Jahr zahlreiche Kurse aus den unterschiedlichsten Bereichen, in denen man sich weiterbilden, etwas für seine Gesundheit tun oder einfach seinen Horizont erweitern kann. Möglich wird das nicht zuletzt durch großes ehrenamtliches Engagement. Gleiches gilt für die Tafel: Deren neue Vorstandsvorsitzende, Svenja Fusten-Görtz, erlaubt uns einen Blick hinter die Kulissen des Vereins, dessen Helfer sich mit großem Einsatz darum kümmern, dass Bedürftige regelmäßig warme Mahlzeiten erhalten. Jeder kann sich dort beteiligen und einbringen! Auch immer gut, um dem Leben eine neue Richtung zu geben: eine neue Leidenschaft! Eine solche könnte zum Beispiel die Kunst werden — oder vielleicht die sportliche Betätigung? Künstlerische Nachwuchsförderung treibt den ehemaligen Werbefotografen Manfred Vogelsänger an. Für seinen Bildband „Kleine Künstler von morgen“ nahm er Kontakt zu verschiedenen Krefelder Schulen auf und stellte anschließend die schönsten Werke der Kinder zusammen. Wer weiß, vielleicht begegnet uns eines der jungen Talente ja irgendwann wieder? Als lebensverändernd beschreibt auch Peter Kahle sein Hobby, das Kyokushin-Karate. An mittlerweile vier Standorten vermittelt er die Sportart, die neben der körperlichen Fitness auch das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein fördert. Mit der rund 600 Quadratmeter großen Trainingsfläche an der Krefelder Elbestraße stellt sein Dojo eines der größten Karate-Areale Deutschlands dar. Wer sich angesichts dieser großen Auswahl nicht entscheiden kann: Nach den Karnevalsfeierlichkeiten ist ja auch noch Zeit.

Ihr Michael Neppeßen und David Kordes

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